Strukturierte Tagesausflüge in Kleingruppen

 

Neues Projekt · Ihre Spende entscheidet, ob es Wirklichkeit wird

„Wann war ich das letzte Mal einfach nur draußen?“                                                                                                                            – Eine Frage, die uns nicht mehr losgelassen hat.

Warum wir dieses Projekt entwickeln

Viele unserer Bewohner:innen verlassen die Wohngruppe über Wochen nicht. Für Angehörige ist ein sicherer Ausflug mit einem Menschen mit fortgeschrittener Demenz allein kaum zu bewältigen – die Sorge vor Orientierungsverlust, Reizüberflutung und Überforderung ist zu groß.

Große Gruppenausflüge sind für dieses Krankheitsbild ungeeignet: zu viel Reiz, zu wenig individuelle Betreuung. Deshalb haben wir bewusst ein neues, geschütztes Konzept entwickelt. Wir sind ehrlich: Dieses Projekt hat es bei uns noch nie gegeben. Es ist unser großer Wunsch für die Zukunft – und mit Ihrer Hilfe machen wir den ersten Ausflug möglich.

Was wir konkret planen

Statt Großausflügen etablieren wir regelmäßige Teilausflüge in Kleingruppen (jeweils 6 bis maximal 8 Bewohner:innen). So verhindern wir Reizüberflutung und Orientierungsverlust – und schenken echte Nähe.

  1. Vorbereitungsphase (Vormittag): Der Ausflug wird in die vertraute Morgenstruktur eingebettet. Transport über spezialisierte, barrierefreie Fahrdienste mit Rollstuhlrampen.
  2. Aktivitätsphase (reizarmes Ziel): Demenzsensible Ziele in und um München – Botanischer Garten, barrierefreie Naturpfade im Isartal, ruhige Schlossgärten. Sinnliche Reize wie Düfte und Farben, ohne den Stress von Menschenmassen.
  3. Soziale Komponente: Gemeinsames Mittagessen in vorab kontaktierten, demenzfreundlichen Gaststätten – mit Personal, das auf besondere Bedürfnisse geschult ist.
  4. Rückkehr vor der Dämmerung: Bewusst so terminiert, dass die Gruppe rechtzeitig zurück ist – das beugt dem abendlichen „Sundowning-Syndrom“ (zunehmende Unruhe und Verwirrung am Abend) vor.

Betreuungsschlüssel: mindestens 1:2, bei hohem Pflegegrad punktuell 1:1 – durch examinierte Pflegekräfte, Betreuungsassistent:innen und geschulte Ehrenamtliche.

Proof of Concept – Warum wir sicher sind, dass es wirkt

Auch wenn wir dieses Projekt zum ersten Mal umsetzen, bauen wir nicht ins Blaue:

  • Der Bedarf ist belegt: Naturaufenthalte und sanfte sensorische Reize gehören zu den anerkannten Ansätzen, um bei Demenz Unruhe zu senken und das Wohlbefinden zu steigern.
  • Das Sicherheitskonzept steht: Kleingruppen, hoher Betreuungsschlüssel und erprobte Abläufe aus unserer täglichen Arbeit minimieren jedes Risiko.
  • Unser Transparenzversprechen: Wir starten mit (z. B. einem ersten Pilotausflug pro Wohngruppe) und berichten Ihnen anschließend offen – mit Fotos und Videos – was Ihre Spende bewirkt hat.

Ihr Spendenbeitrag

Ihre Unterstützung finanziert barrierefreie Transporte und die pflegerische Betreuung vor Ort. Sie machen aus einem Wunsch einen echten Tag in der Sonne.

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Weitere Projekte

PFLEGESERVICE MÜNCHEN E.V SEIT 2001

Mit einer Geldspende unterstützen Sie unsere Patienten

Die Zeit und das Wohlbefinden unserer hilfebedürftigen Patienten liegen uns sehr am Herzen. Unsere wertvolle Arbeit können Sie mit Geldspenden unterstützen.

Sie ermöglichen dadurch zum Beispiel einen Ausflug in den Tierpark, die Anschaffung von hochwertigem Betreuungsmaterial, die Versorgung von Demenzkranken in Notsituationen oder Kaffee und Kuchen für unsere Patienten.

Wir versprechen, Ihre Zuwendung an den Pflegeservice München e.V. kommt direkt bei den bedürftigen Menschen an.

Den gespendeten Betrag können Sie natürlich steuerlich geltend machen. Bei Spenden bis 300 Euro gilt Ihr Einzahlungsbeleg direkt als Spendenquittung für das Finanzamt.

Pflegeberatung

Wenn Sie von der Pflegekasse aufgefordert werden, den Beratungseinsatz der Pflegeberatung beim Bezug von Pflegegeld nachzukommen, sind wir die richtige Ansprechpartner.

Wir führen den Beratungseinsatz für alle Kassen, halb- oder vierteljährlich, entsprechend der Höhe des Pflegegrads durch.

Ansprechpartnerin: Frau Schinner

Bei Versicherten die ausschließlich von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden, einen Pflegegrad 2 oder höher zugestanden bekommen haben, ist ein sogenannter Beratungseinsatz nach Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI) | § 37,3 mehrmals jährlich erforderlich.

Die Kasse möchte, daß bei Pflegegrad 2 & Pflegegrad 3 einmal im Halbjahr ein Beratungseinsatz durch eine Pflegeberatung erfolgt.

Bei Pflegegrad 4 & Pflegegrad 5 muss dieser einmal im Vierteljahr durchgeführt werden.