fbpx

Was ist eine Demenz WG?

In Demenzwohngemeinschaften teilen sich mehrere Demenzkranke ein Haus oder eine Wohnung. Basierend auf der Idee, dass eine Demenz WG mehr Sicherheit und sozial-kommunikative Abwechslung bietet als ein individueller Privathaushalt, erhalten alle Bewohner entsprechende Unterstützung. Eine WG für Demenzkranke unterscheidet sich jedoch zum herkömmlichen Pflegeheim und beinhaltet keine Vollversorgung. Neben dem Angebot der ambulanten Pflege gibt es die Möglichkeit, je nach Schwere der Erkrankung eine 24-Stunden-Präsenz von Pflegekräften in der Demenz WG zu erhalten.

Demenzwohngemeinschaft – Alternative zum Pflegeheim

Erhält ein Familienmitglied die Diagnose Demenz, betreuen vertraute Menschen ihre Lieben zu Hause. Das hat den Vorteil, dass demente Betroffene lange ein Leben in gewohnter Umgebung führen können. Steigt der Schweregrad der Beeinträchtigungen, sind Angehörige auf den erforderlichen Betreuungsaufwand nicht vorbereitet. Einhergehende Symptome einer Demenz wie Orientierungslosigkeit, Vergesslichkeit oder eine häufig auftretende Fortlauftendenz bergen zusätzliche Risiken. In einer Demenz WG bringen sich die Bewohner aktiv in die Gestaltung des Alltagslebens ein und erhalten Hilfe von Angehörigen sowie professionellem Pflegepersonal. Nach gegenseitiger Absprache werden Verwaltungs- und Betreuungsaufgaben mit uns als Pflegeservice München e. V. aufgeteilt.

Was sind Vorteile einer Demenz WG?

Der Einzug in eine Demenz WG eignet sich für diagnostizierte Menschen ab dem Pflegegrad I, sollten diese nicht mehr in den eigenen vier Wänden versorgt werden können. Unter dem Aspekt, dass das Krankheitsbild im Laufe der Zeit eine intensivere Betreuung notwendig machen wird, bietet diese Wohngemeinschaft eine ideale Möglichkeit, die Pflegezeiten auf 24 Stunden zu erweitern. Ohne dass der Patient erneut sein Lebensumfeld verändern muss.

Mit maximal 12 Personen pro Einrichtung bleibt der private Charakter sowie die Pflegequalität aufrecht. Menschen mit körperlichen Einschränkungen erhalten wie im Bereich der Altenpflege entsprechende Unterstützung. Demenzkranke profitieren von spezifischen Besonderheiten wie Vorkehrungen, die ein unkontrolliertes Verlassen des Hauses vermeiden. Gut beleuchtete als auch klar gestaltete Wohnbereiche sollen ein Verirren verhindern und Gärten sind mit Umzäunungen gesichert.